VARIA
Hier finden
Sie die unterschiedlichsten Objekte vom Tafelsilber über komplette Service, bis zu Bildern, Rahmen, Puppen und Bronzen. Sie sind im Katalogteil nach Material in die Bereiche Silber, Porzellan, Bronze, Glas, Puppen, Bilder, Uhren, Schmuck und Sonstiges unterteilt. Wenn Sie nach silbernen Kerzenleuchtern suchen, dann besuchen auch unsere Katalogseiten unter Leuchten, oder klicken Sie hier.
Silber bezaubert die Menschen aller Völker und aller Klassen, beim Anblick
und beim Gebrauch denkt jeder gleich an Schönheit, Eleganz und Kultur. Sein einzigartiger Glanz, die Politur und Reflexion, seine Formbarkeit und
Beständigkeit erklären ungefähr die Faszination. Die Antike deutete sie mit kosmischer Herkunft und verehrte die scheue Diana als Göttin des Mondes wie
des Silbers mit dem feinen, kühlen Mondenglanz. Die Silberverarbeitung ist mindestens 6000 Jahre alt. Silberne Antiquitäten üben eine geheimnisvolle
Anziehungskraft aus. Entgegen der landläufigen Meinung, dass das Sammeln erst seit etwa 100 Jahren üblich ist, haben Kunstfreunde schon im alten Rom
griechische Silbergeräte gesammelt. Silber ist gekennzeichnet durch einen eigenartigen weißlichen Farbton mit
blauem Schimmer, ähnlich dem Mondlicht, und durch strahlenden Glanz. Es ist außergewöhnlich gut polierbar,
weich, aber härter als Gold und wie dieses ausgezeichnet dehnbar und elastisch. In der Natur kommt Silber in Blei-
und Kupferglanz, in Rotgültigerzen und in gediegener Form vor. Reines Silber ist für die Verarbeitung wie für den
Gebrauch zu weich. Zur nötigen Härte fügt man Kupfer, selten andere unedle Metalle, hinzu. Der Mischungsvorgang heißt Legierung..
Der Bronzeguss ist seit Jahrtausenden Gegenstand großer Faszination.
Bronze, eine vor allem aus Kupfer bestehende Legierung, gehört zu den ältesten Werkstoffen der Bildnerei und wurde schon in der Antike am höchsten geschätzt. Dies hängt sowohl mit den besonderen
Möglichkeiten der Gestaltung zusammen, die dieses Material bietet, als auch mit dem ambitionierten Herstellungsverfahren von Bronzebildwerken, das schon immer sehr kostspielig
war. Der Ausführung einer Plastik in Bronze stellt eine Veredelung dar. Auf ideale Weise verbinden sich in der Bronzeplastik die Schönheit der Form und die Kostbarkeit des Materials.
Darüber hinaus wurde der Bronze immer wieder der Charakter des Göttlichen zugesprochen, denn im Unterschied zu anderen plastischen Werkstoffen wird beim Bronzeguss Materie
umgewandelt und somit gleichsam ein Schöpfungsakt vollzogen.
Als ein Schmuckstück von eigenartigem Reiz hat die Bronzestatuette seit den Zeiten der
klassischen Antike bis auf den heutigen Tag ein besondere Stellung in der Geschichte der Kunst behauptet.
Hersteller von Zinnwaren fertigten in der Regel zweckdienliche Alltagsprodukte
, wobei sie nicht an die Nachwelt dachten. Da alte Metallarbeiten heute selten sind, sind sie bei Sammlern sehr gefragt. Im 18. und 19. Jahrhundert ging man verstärkt dazu über
, Eisenblech zu verzinnen. Das Verzinnen war beispielsweise bei Haushaltswaren aus Sheffield Plate üblich, um sie für die Zubereitung und den Verzehr von Speisen geeignet zu machen.
Puppen gehören zu den ältesten und weltweit beliebtesten
Spielzeugen und sind sowohl bei primitiven Kulturen als auch in modernen zivilisierten Gesellschaften zu Hause. Kindern dienten sie
seit je als Spielgefährten und zur Vorbereitung auf das Erwachsenenleben. Seit der Herstellung von Teddybären und anderer Stofftiere zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahmen diese eine
ähnliche Funktion ein wie die Puppen. Darüber hinaus sind Puppen jedoch ein Spiegelbild wechselnder Moden, Schönheitsideale und, bei Puppenhäusern, ebenso von Architektur- und
Einrichtungsstilen. Faszinierend sind auch die große Vielfalt der Puppentypen und den verwendeten Materialien. Die erstrecken sich d abei von Holz und Stoff über Porzellan bis Plastik.
Porzellan, das große Geheimnis und der Exportschlager des
Fernen Ostens, wurde schon tausend Jahre vor der Errichtung einer europäischen Keramikindustrie erfunden. Seine Eigenschaften wurden
bewundert und beneidet, und man versuchte - zunächst vergeblich -, ähnliche Keramik vorwiegend in Steinzeug nachzuahmen, kam aber qualitativ nie an
ostasiatisches Porzellan heran. Die Europäer lernten im frühen 16. Jahrhundert chinesisches Porzellan kennen und waren davon so begeistert, dass Porzellan
zum wichtigsten Exportartikel des Fernen Ostens wurde.
Glaswaren wurden schon seit um 3000 v. Chr. in einer
unglaublichen Vielfalt von Formen sowie Farben und mit unterschiedlichsten Dekor hergestellt. Klares durchsichtiges, aber auch opakweisses, farbiges Glas und Milchglas ist ein
Werkstoff, der durch das Licht zur vollen Geltung gebracht wird, und so ist es wichtig, es so auf- und auszustellen, dass das Spiel des Lichtes seine Schönheit unterstreicht. Es gibt drei
Glassorten: Sodaglas, Pottascheglas und Bleiglas (Bleikristallglas). Dabei handelt sich um eine Mischung verschiedener Substanzen, die je nach den erwünschten Eigenschaften des daraus
hergestellten Glases variieren. Glas kann in der Form geschmolzen, geblasen oder gepresst werden, man kann es walzen oder strecken. Verziert wird es durch aufgebrachte Glastropfen
(Noppen) oder Glasfäden, durch Schnitt und Schliff, durch Diamantriss, Stippen und Ätzen.
Schmuck, eine der ältesten Formen bildender Kunst, wurde von den Menschen seit
frühester Zeit getragen, um das Aussehen zu verschönen, den gesellschaftlichen Rang zu dokumentieren, Reichtum zur Schau zu stellen oder auch Gefühle wie
Trauer, Freundschaft, Treue und Liebe auszudrücken. Schmuck gibt es in vielerlei Gestalt, und ebenso vielfältig sind die Materialien und Techniken, die zur Fertigung
von Schmuck gebraucht werden. Zu den Materialien zählen Edelmetalle ebenso wie Edel- und Schmucksteine, Perlen und Holz, unedle Metalle, Glas, Keramik oder Email und
sogar menschliches Haar. Schmuck hat häufig eine symbolische oder personenbezogene Bedeutung. Das verdeutlichen der im 17. Jahrhundert in Mode
gekommene Trauerschmuck und der seit dem 18. Jahrhundert übliche Haarschmuck, für den eine Haarlocke eines geliebten Menschen kunstvoll geflochten wurde. Manche
Schmuckformen sind mit bestimmten Zeiten oder Persönlichkeiten verknüpft. So fand ab der Mitte des 19.
Jahrhundert der Schlangenring weite Verbreitung, nachdem die englische Königin Viktoria von Prinz Albert einen
solchen Ring als Verlobungsring geschenkt bekommen hatte. Pietra-dura-Schmuck aus farbigen Hartsteinplättchen war im 19. Jahrhundert europaweit gefragt, nachdem Reisende aus Italien solchen Schmuck mitgebracht hatten.
Bis zum 19. Jahrhundert gehören Uhren zu den erfindungsreichsten
Mechanismen der Welt. Mechanische Uhren, die im späten 13. Jahrhundert erfundenen Großuhren und die ab dem ausgehenden 16. Jahrhundert hergestellten
Kleinuhren, gehören zu den faszinierendsten Antiquitäten. Eine bedeutende Rolle spielen dabei die zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen, dank derer die
Ganggenauigkeit der Uhren immer größer wurde - Forstschritte, die ab dem 17. Jahrhundert zu verzeichnen waren. Ein tiefer liegendes Motiv ist die universelle
Beschäftigung mit der Vergänglichkeit und mit dem Messen von Zeit. Uhren sind aber auch sehr dekorative Sammelstücke.
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